Für eine gute Sicht – vor allem im Winter – sind funktionstüchtige Scheibenwischblätter wichtig.
Ein Scheibenwischer-Wechsel vor der kalten Jahreszeit ist ratsam. Denn gerade im Herbst und im Winter haben die Scheibenwischer viel Arbeit – denn sie haben es nicht nur mit Regen, sondern vor allem auch mit Laub, Eis, Schnee und Salz zu tun. Liegt eine Eisschicht auf der Windschutzscheibe oder gelangen Blätter und Baumnadeln unter das Gummi des Wischblattes, kann das die Oberfläche der Wischkante zerstören. Am besten entfernt man deshalb vor der Fahrt so viel wie möglich händisch. An besonders kalten Tagen können Scheibenwischer auch mal auf der Scheibe festfrieren. In dem Fall solltet ihr sie nicht betätigen und mit Gewalt zu lösen versuchen. Im schlimmsten Fall kann die Sicherung durchbrennen oder der Antriebsmotor schleift die Verzahnung des Gestänges rund. Lieber die Wischer beim Stehenlassen des Autos hochstellen. Sind sie doch einmal festgefroren, hilft Enteisungsmittel. Ebenfalls sehr wichtig im Winter: Frostschutzmittel ins Wasser geben, damit die Scheibenwischanlage nicht einfriert.
Kaputte Scheibenwischblätter erkennt man nicht nur an Schlieren und Schmier auf der Scheibe. Sie machen auch akustisch auf sich aufmerksam, wenn es höchste Zeit ist, sie zu wechseln. Wenn die Scheibenwischblätter über die Windschutzscheibe rattern, bleibt das Wischblatt aufgrund von Hitze- oder Kälteeinwirkung nicht konstant auf der Scheibe. Quietscht es unangenehm, ist das Wischblatt abgenutzt. Autofahrer sollten dann auf jeden Fall für gute Sicht bei schlechtem Wetter in neue Wischblätter investieren.