Mit EasyPark können Autofahrer die Parkdauer nach belieben beenden oder ver-längern, für minutengenaue Abrechnung.

Ich dreh‘ am Rad! –
bei EasyPark

Doch, der unreine Reim in der Überschrift hat einen tieferen Sinn: Mit der Park-App EasyPark können Autofahrer die Parkdauer nach Belieben beenden oder verlängern. Das ermöglicht ganz easy eine minutengenaue Abrechnung beim Parken.

Rund 1.500 Städte in 20 Ländern deckt die schwedische App EasyPark mit ihrem Handy-Parkservice ab. Nach einer erforderlichen kostenlosen Registrierung mit Handynummer, Autokennzeichen und Bezahlung per Kreditkarte, Lastschrift oder Paypal kann es losgehen. Wie bei PARK NOW empfiehlt es sich beim Nutzen von EasyPark, eine Parkplakette oder einen Zettel mit dem Verweis auf die App im Auto zu haben – als Hinweis für die Person, die den Parkschein kontrolliert. Künftig zeigt die App nicht nur registrierte Straßen- und Garagenplätze, sondern auch E-Auto-Ladestationen an. EasyPark bietet übrigens nicht nur für private Autofahrer, sondern auch für Unternehmen Park-Lösungen an. Mehr Infos zu allen EasyPark-Services dazu gibt es auf der Website.

Praktische Parkplatzplanung 

Ein großer Vorteil der App neben dem bargeldlose Bezahlen des Parkplatzes: EasyPark unterstützt nicht nur spontanes Suchen und Buchen am Zielort, sondern auch eine Vorab-Parkplatzplanung mit dem Park-Planer. Der zeigt die Parkmöglichkeiten am Ziel an und ermöglicht es, den Parkplatz schon vorab zu buchen. Und: Die Buchung kann nicht nur beliebig abgebrochen und so minutengenau abgerechnet, sondern per Dreh am schicken Rad in der App auch jederzeit verlängert werden. Je nach Parkgebühren am Ziel macht das für den Nutzer allerdings nur mäßig Unterschied am Endbetrag, denn EasyPark erhebt pro Parkvorgang eine Pauschale von 15 Prozent der Parkgebühren oder mindestens 49 Cent pro Parkvorgang. Zum Vergleich: Bei PARK NOW waren es 25 Cent.

So sieht die App-Oberfläche von EasyPark aus. Das pinke Rad fällt auf.

Handyparken auf dem Land: Frage der Initiative 

Park-Apps wie EasyPark können wirklich praktisch sein, funktionieren aber bislang wohlgemerkt eher in Städten. Auf dem Land ist Handyparken oder m-Parking bislang nur schwer möglich. Das liegt daran, dass Parkplätze in den Kartendaten einer App registriert sein müssen. Wer das macht, hängt unter anderem von der App ab. Apps wie Parkopedia  setzen auf User-generated Content, das heißt, die App-Nutzer registrieren selbst Parkplätze per Info- und Foto-Einsendung. Teil gibt es aber auch kommunale Verwaltungen, die beim Parkraummanagement Einfluss auf die Verfügbarkeit von Parkraum nehmen können. Zuletzt kommt es bei nicht-öffentlichen Parkplätzen auch auf die Initiative der Parkplatzbesitzer an, ihre Parkplätze zu registrieren. Was heißt das für die Park-Apps auf dem Land? Steigt künftig die Nachfrage nach Handyparken, hat das womöglich Einfluss auf die Initiatoren, die es benötigt, um eine Handypark-Infrastruktur aufzubauen.

App-Vergleich: Der EasyPark-Steckbrief.
Bilder: EasyPark
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