Gadget-Test: Damit lässt sich Kaffee sogar im Auto kochen. Allerdings ist das Handpresso Pump Set nichts für zittrige Hände.

Espresso aus der Mittelkonsole:
Frisch für unterwegs

Mit diesem Gadget lässt sich Kaffee sogar im Auto kochen. Allerdings ist das Handpresso Pump Set nichts für zittrige Hände.

Echte Genießer wissen es: Der Kaffee schmeckt frisch am besten. Aber woher bekomme ich den unterwegs, ohne mir einen Coffee-to-go samt Einwegbecher zu holen? Na, direkt im Auto. Wir haben das Handpresso Pump Set in Aktion getestet.

Handpresso-Vorbereitung

Laut Hersteller kann man das Gerät mit gemahlenem Kaffee oder E.S.E. Kaffee-Pads betreiben – wir haben uns für die Pads entschieden. Gleich zu Anfang eine Hürde: Wir brauchen heißes Wasser, sonst lässt sich der Kaffee ja nicht kochen. Das grenzt das Einsatzgebiet des Handpresso Pump Sets etwas ein. Praktisch: Die mitgelieferte Thermoskanne zeigt an, ob die Temperatur ausreicht. Mit heißem Wasser in der Kanne machen wir uns also auf eine kleine Spritztour, im Gepäck das Set in seine Einzelteile zerlegt (siehe Bild). Im Lieferumfang enthalten sind vier Espresso-Behälter, der Handpresso Pump mit Deckel und zwei Adaptern für Kaffeepulver und Kaffee-Pads, die Thermoskanne mit Wasser, eine Bedienungsanleitung und der Transportkoffer.

Vorsichtig eingießen!
Vorsichtig eingießen!

Pump it!

Auf der Spritztour heißt es dann: „Wie wäre es mit einem Kaffee?“ Die Anleitung führt einen schnell durch die wenigen Schritte. Jetzt wird auch klar, warum es Pump Set heißt: Das Gerät funktioniert wie eine Luftpumpe. Also pump – pump – pump, bis 16 bar erreicht sind, dafür gibt es eine Anzeige. Achtung: Der Luftzugsschalter muss davor in die richtige Richtung gedrückt sein. Ein bisschen Kraft braucht es auf den letzten Pumps. Dann das Wasser einfüllen. Achtung, das ist nichts für zittrige Hände! Sonst übergießt man nämlich schnell sensible Körperteile oder Elektronik mit heißem Wasser. Pad rein und Deckel drauf, dann umdrehen und Knopf durchdrücken. Es sprudelt und spritzt ein wenig.

Fazit

Der Kaffee schmeckt! Mindestens so gut, wie aus der Maschine, denn das Wasser ist nicht mehr so heiß, dass es den Kaffee bitter macht – eine häufig geäußerte Kritik an vielen Vollautomaten übrigens, die kochend heißes Wasser durch Pads, Kapseln oder Filter jagen. Allerdings ist das Einsatzgebiet schon recht speziell. In der Nähe sensibler Elektronik sollte kein Kaffee gebrüht werden und bei einem langen Ausflug ist das Wasser womöglich nicht mehr heiß genug, um den Kaffee zu machen. Dafür sind die 120 Euro schon keine ganz kleine Investition mehr.

zittert beim Gedanken an einen Tag ohne Kaffee und smarte Gadgets.
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