Von A wie Akku bis
Z wie Zyklenfestigkeit

Sie sind gekommen, um zu bleiben: Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge sind von unseren Straßen nicht mehr wegzudenken. Spätestens jetzt, wo Stromer zum Alltag gehören, sollten wir uns um die wichtigen „E-Begriffe“ kümmern. Tun wir… in unserem kleinen und feinen ABC der Elektromobilität. Beginnen wir mit A bis F.

A: Akku

Der wiederaufladbare Akkumulator – meist Akku genannt – speichert elektrische Energie und ist der Tank des Elektroautos. Aneinandergereihte Akkuzellen werden zu einer Batterie. Der Energiespeicher ist das teuerste Bauteil eines E-Autos. Die meisten Akkus basieren auf der Lithium-Ionen-Technologie. Dank ihr lassen sich die Batterien relativ kompakt bauen.

B: Batterie

Nicht jede Batterie ist ein Akku, aber jeder Akku ist eine Batterie. Batterie ist der Oberbegriff für Energiespeicher. Lässt sich dieser wieder aufladen, handelt es sich nicht nur um eine Batterie, sondern auch um einen Akku. In einer Batterie werden die Einzelzellen zu Modulen zusammengeschaltet. Sie speichern den Strom und geben ihn ab.

Aneinandergereihte wiederaufladbare Akkuzellen bilden die Basis der Batterie eines E-Fahrzeugs. Bild: AdobeStock/xiaoliangge
Aneinandergereihte wiederaufladbare Akkuzellen bilden die Basis der Batterie eines E-Fahrzeugs. Bild: AdobeStock/xiaoliangge

B: BEV

„Battery Electric Vehicle“ steht für Batterieelektrisches Fahrzeug. Das BEV zieht seinen Strom aus einer Batterie und unterscheidet sich damit etwa vom Brennstoffzellen-Auto, das auch elektrisch fährt, aber die benötigte Antriebsenergie aus Wasserstoff gewinnt.

B: Bidirektionales Laden

Ein E-Bike am E-Auto laden? Das funktioniert beim direktionalen Laden. Das beschreibt die Fähigkeit eines Autos, auch Strom an andere Verbraucher abzugeben. Einige Automodelle wie der Hyundai Ioniq 5 können das schon. Zukünftig werden E-Autos mit dieser Funktion zum Bestandteil intelligenter Stromnetze und können Überkapazitäten an Solarstrom in ihren Batterien puffern und bei Bedarf wieder ans Netz abgeben

C: CCS-Laden

CCS ist die Abkürzung für Combined Charging System. Auf Deutsch heißt das:  kombiniertes Ladesystem. CCS ist ein internationaler Ladestandard innerhalb Europas und beschreibt ein (kombiniertes) Schnellladesystem. Die Ladeleistung der Ladesäulen reicht inzwischen bis zu 350 kW. Bei CCS wurde der Typ-2-AC-Stecker um zwei zusätzliche Kontakte für die Gleichstromladung erweitert. Damit lässt sich das Fahrzeug mit CCS-Dose über Gleich- oder über Wechselstrom laden. Bei vielen E-Autos ist die Schnellladefunktion im Serienumfang enthalten.

­D: DC-Ladesäulen

DC-Ladesäulen werden mit Gleichstrom (DC, für: Direct Current) betrieben und meist als Schnellladesäulen bezeichnet. Gängige Schnellladestationen liefern 50 kW. Damit kann ein Elektrofahrzeug etwa 5- bis 15-mal schneller als mit Wechselstrom (AC, für: Alternating Current) aufgeladen werden. DC-Ladestationen machen, je nach Akkugröße und Ladeleistung, das Laden innerhalb kürzester Zeit möglich.

Ladesäulen sind die Grundlage für eine funktionierende E-Infrastruktur. Bild: AdobeStock/Patrick P. Palej
Ladesäulen sind die Grundlage für eine funktionierende E-Infrastruktur. Bild: AdobeStock/Patrick P. Palej

E: E

Der zentrale Buchstabe im E-ABC: E-Auto, E-Fahrzeug, E-Mobilität umfasst alles, was mit elektrisch angetrieben Fahrzeugen zu tun hat. Im engeren Sinne sind das reine Stromer, im weiteren Sinne gehören auch Plug-in-Hybride dazu. Die verfügen ja auch noch über einen Verbrennungsmotor.

F: Feststoffbatterie

Sie soll die zurzeit gebräuchliche Lithium-Ionen-Batterie in Zukunft ablösen und der Elektromobilität zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Feststoffbatterien verwenden statt des flüssigen Elektrolyts ein festes Material, sind damit leichter, sicherer und temperaturbeständiger. Dank ihrer höheren Energiedichte verhelfen Sie E-Autos auch zu mehr Reichweite. In Serie produziert werden Feststoffbatterien wohl aber erst ab 2030.

In Kürze geht es weiter mit dem Buchstaben G.

Titelbild: Jana Evers
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