Autowinterschlaf:richtig eingemottet

Geht ein Fahrzeug dank Saisonkennzeichen in den winterlichen Schlummermodus, gibt es für die Besitzer einiges zu beachten. Hier ein paar Tipps, damit das Auto im Frühjahr gut ausgeschlafen und bereit für die nächste Saison ist.

Wenn man merkt, dass Handschuhe für die ersten Minuten im Auto doch ganz angenehm wären, dann beginnen die kalten Tage. Und so wie sich die Menschen im Winter einmummeln, gehören auch Saisonfahrzeuge verpackt und für den Autowinterschlaf eingemottet. Damit das Auto aber nicht mit Frühjahrsmüdigkeit erwacht, hier einige Tipps, wie es tief und fest schläft, ohne Schaden zu nehmen.

Auspowern vor dem Schlafengehen

Was den Menschen müde macht, bereitet auch das Fahrzeug aufs Schlafengehen vor: Auspowern! Eine letzte ausgedehnte Fahrt vor der Winterpause. Das lässt Fahrwerk und Antrieb nochmals richtig schön warmlaufen, das Kondenswasser im Auspufftrakt verdunstet – das schützt vor Rost.

Alles am Platz?

Mit Ablauf des Saisonkennzeichens endet auch die Straßenzulassung des fahrbaren Untersatzes. Daher muss das Fahrzeug unbedingt in der Garage oder auf einem privaten Stellplatz geparkt werden. An der Straße oder auf einem öffentlichen Parkplatz ist das nicht erlaubt. Ob in der Garage oder auf einem privaten Stellplatz, das Fahrzeug sollte immer durch eine Abdeckung während dem Winterschlaf geschützt werden.

Wellness fürs Gefährt

Vergessener Schmutz wirkt bei Fahrzeugen wie Schmirgelpapier und kann sogar Korrosion erzeugen. Also ab damit in die Waschanlage oder selbst Hand anlegen und den Wagen gründlich säubern und abtrocknen. Wichtig: Falze, Fugen, Radhäuser, Zierleisten Wasserabläufe und andere, schwer erreichbare Ecken nicht vergessen! Am besten lässt sich die Karosserie mit Hartwachs und Polieren schützen. Beim Auto gilt dasselbe auch für den Innenraum: Hier ist sorgfältig reinigen ebenso wichtig.

Reifen hochlegen

Vor der Winterruhe am besten die Batterie abklemmen oder sogar ganz ausbauen. Denn: Auch bei abgestelltem Motor verbrauchen Steuergeräte Strom. Im schlimmsten Fall führt das zur Tiefenentladung und schädigt die Batterie. Und um die Reifen zu entlasten den Luftdruck in den Reifen erhöhen. Noch besser: Das Fahrzeug aufbocken.

 

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Titelbild: Gettyimages/MarcusPhoto1

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