An der Zapfsäule geht es rauf und runter: Die Spritpreise schwanken im Laufe des Tages extrem. Umso wichtiger ist es, beim Tanken nichts dem Zufall zu überlassen. Eine aktuelle ADAC-Auswertung aus dem Mai 2026 zeigt: Es gibt den perfekten Zeitpunkt zum Tanken.
Rekordhoch? Ja, Mai!
Eine ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise von mehr als 14.000 Tankstellen hierzulande ergab: Noch nie war die Preisdifferenz zwischen dem höchsten und niedrigsten Tagespreis größer. Im Durchschnitt ergibt das ein Gefälle von 14,6 Cent pro Liter bei Super E10 und 18,4 Cent pro Liter bei Diesel.
Beim Tanken heißt es „Fünf vor Zwölf“
Die Auswertung zeigt ein klares Muster: Die Spritpreise sind morgens am höchsten und sinken im Tagesverlauf spürbar ab. Das „niedrige“ Preisniveau kurz vor Mittag ist alles andere als ein Zufall: Seit der Einführung des Österreich-Modells im April 2026 dürfen Tankstellen in Deutschland die Kraftstoffpreise nur einmal täglich um 12 Uhr anheben. Im Laufe der nächsten 24 Stunden sinken die Spritpreise folglich oder bleiben stabil.
Gegen 22 Uhr und um Mitternacht steigen sie im Schnitt leicht an. Der Hintergrund: Während vor allem günstige Tankstellen nachts schließen, bleiben teurere Ketten geöffnet. In der Nacht bleiben die Preise relativ stabil, bevor sie zur Öffnungszeit günstigerer Tankstellen ab etwa 5 Uhr morgens wieder anziehen.
Die Schwankungen fallen besonders bei einer vollen Tankladung auf: Wer zu einem günstigen Zeitpunkt tankt, spart bei 50 Litern Super E10 im Schnitt gut sieben Euro, bei Diesel sogar etwas mehr.
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