Eine junge Frau, die in einem Fahrzeug sitzt, erhält durch das geöffnete Seitenfenster einen Führerschein und einen Autoschlüssel.

2025: mehr Führerscheinprüfungen –
mehr Durchfaller

Gegenüber 2024 ist im vorigen Jahr die Zahl der abgelegten Führerscheinprüfungen auf ein Rekordniveau gestiegen, besonders bei jungen Menschen. Allerdings scheiterte ein erheblicher Anteil an der Theorie- oder Praxisprüfung.

Laut Datenreport des TÜV-Verbands absolvierten 2025 etwa zwei Millionen Fahrschülerinnen und Fahrschüler die theoretische Führerscheinprüfung, ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber 2024. Die Zahl der praktischen Prüfungen stieg um 4,9 Prozent auf 1,89 Millionen. Erfolgreich war indes nur ein Teil der Absolventen: Die Durchfallquote für den Pkw-Führerschein lag bei 44 Prozent in der Theorie und 37 Prozent in der Praxis. 80 Prozent der Theorie- und 73 Prozent der Praxisprüfungen entfielen auf den Pkw-Führerschein. Motorrad- und Mopedklassen machten 12 Prozent der theoretischen Prüfungen aus, berufsbezogene Führerscheine für Lkw und Busse lagen anteilig bei sechs Prozent. Auf den ersten Blick wirken die Rekordzahlen wie ein Widerspruch zur anhaltenden Debatte über hohe Führerscheinkosten. Der TÜV-Verband erklärt das Wachstum jedoch vor allem mit dem immer weiter steigenden Anteil an Wiederholungsprüfungen.

Titelbild: AdobeStock/Jürgen Fälchle
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