Elektroauto lädt an E.ON-Ladesäule

Strom statt Stillstand –
Wie E-Autos den Alltag smarter machen

Wo wollen E-Autofahrer wirklich laden? Strom tanken soll sich nahtlos in den Alltag einfügen – das zeigt eine neue Eon-Umfrage unter E-Auto-Fahrenden. Was das für Arbeitgeber, Städte und euch als Mobilitätsprofis bedeutet, erfahrt ihr hier.

E-Mobilität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern Teil des täglichen Lebens vieler Menschen. Für Städteplaner, Energieanbieter oder Flottenverantwortliche ergibt sich daraus eine klare Aufgabe: Ladeangebote müssen sich dorthin bewegen, wo der Alltag stattfindet. Die aktuelle Eon-Umfrage mit über 1000 E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrern zeigt, wo die größten Erwartungen liegen – und was ihr daraus für eure eigenen Projekte mitnehmen könnt.

Einkaufszeit = Ladezeit

Ladestationen vor Supermärkten, Einkaufszentren und Baumärkten stehen auf Platz eins der Wunschliste der Befragten – 70 Prozent erwarten dort Ladepunkte. Kein Wunder: Hier steht das Auto oft länger, während die Fahrerinnen und Fahrer entspannt einkaufen. Besonders gefragt sind dort Schnelllader mit mindestens 50 Kilowatt – ideal für Aufenthalte unter einer Stunde.

Vorfahrt ist kein Ratespiel

Ein weiteres großes Unfallrisiko liegt in der Missachtung von Vorfahrtsregeln oder einem zu geringen Abstand. Im vergangenen Jahr führten diese Fehler zu jeweils rund 45.000 Unfällen. Viele von euch kennen das Gefühl, an einer vertrauten Kreuzung kurz zu zögern oder im dichten Verkehr etwas näher aufzuschließen. Doch auch kleine Entscheidungen können schwerwiegende Folgen haben. Wer sich zu sehr auf Routinen verlässt, übersieht leicht andere Verkehrsteilnehmer. Fahrt deshalb vorausschauend, haltet genug Abstand und gebt der Sicherheit immer den Vorrang.

Frau mit Einkaufstüte kommt vom Einkaufen während das Elektroauto an der Säule lädt.
Strom tanken, während des Einkaufens ist pragmatisch und beliebt. Bild: AdobeStock/Petro

Innenstadt mit Anschluss

Städte, aufgepasst: 65 Prozent der Befragten wünschen sich Ladepunkte in zentral gelegenen Parkhäusern – ein klares Signal an kommunale Betreiber. Während eines Stadtbummels oder Arztbesuchs reichen oft Ladeleistungen von 11 bis 22 Kilowatt. Genau hier setzt Eon mit Partner Contipark an: Über 1000 Ladepunkte in 22 Städten sind bereits installiert – und das Netz wächst weiter.

Familien laden anders

Eltern denken Ladezeiten stärker mit: 73 Prozent der befragten Familien möchten ihr Auto an Bahnhöfen oder Flughäfen laden – bei den übrigen Befragten sind es nur 50 Prozent. Auch an Freizeitparks, Zoos oder Sportstätten wünschen sich Familien signifikant häufiger Ladepunkte. Klar ist: Wer mit Kindern unterwegs ist, will möglichst alles in einem Rutsch erledigen – auch das Laden.

Familie genießt die Zeit im Freien und spielt, während im Vordergrund ein Elektroauto aufgeladen wird.
Familien wollen Ladezeiten mit Aktivitäten kombinieren – gerade am Wochenende. Bild: AdobeStock/Quality One (generiert mit KI)

Strom am Schreibtisch

Das Laden am Arbeitsplatz gewinnt an Bedeutung: Laut Umfrage können 24 Prozent der Berufstätigen mit E-Auto dort kostenlos laden, 22 Prozent gegen Bezahlung. Vor allem Eltern (55 Prozent) wünschen sich dieses Angebot – bei Beschäftigten ohne Kinder sind es 44 Prozent. Mit Ladeleistungen von 11 Kilowatt, Lastmanagement und PV-Anbindung lassen sich diese Wünsche kosteneffizient umsetzen.

Mehr als eine Steckdose

E-Mobilität funktioniert am besten, wenn sie nicht stört, sondern unterstützt. Die Eon-Umfrage zeigt: Menschen wollen Strom dort laden, wo sie ohnehin Zeit verbringen. Destination Charging ist mehr als ein Trend – es ist ein Konzept mit Zukunft. Wer Ladeinfrastruktur plant, sollte genau hier ansetzen: alltagsnah, smart und verlässlich.

Titelbild: E.ON
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