Fahrzeug mit Autoreifen

Kraftstoffverbrauch runter:
die richtigen Reifen helfen

Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben ein historisch hohes Niveau erreicht – und Autofahrerinnen und Autofahrer fragen sich, wie sie ihren Verbrauch senken können. Viele unterschätzen die Reifen als eine der wichtigen Stellschrauben.

Moderne Autoreifen beeinflussen den Kraftstoffverbrauch stärker, als viele denken. Deshalb entwickelt zum Beispiel Michelin Reifen, die hohe Laufleistung, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit vereinen.

Widerstand kann teuer werden

Allein für das Überwinden des Rollwiderstands werden 20 bis 30 Prozent des Kraftstoffs verbraucht. Hat ein Reifen einen hohen Rollwiderstand, braucht der Motor mehr Kraft – also mehr Kraftstoff – um das Fahrzeug zu bewegen. Das EU-Reifenlabel macht die Unterschiede transparent: Die Skala reicht von A (effizient) bis E (weniger effizient). Zwischen beiden Effizienzklassen können laut ADAC bis zu 7,5 Prozent Differenz im Kraftstoffverbrauch liegen. In Litern ausgedrückt, kann das bis zu 0,5 Liter je 100 Kilometer ausmachen, bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern. Daher lohnt sich beim Reifenkauf ein prüfender Blick auf das EU-Label.

Autoreifen frontal
Mit dem MICHELIN Primacy 5 energy können Autofahrer*innen den Kraftstoffverbrauch um bis zu sechs Prozent (0,3 Liter/100 Kilometer) senken. (Bild: Michelin)

Bestnoten für den Reifen des Jahres

Top-Noten erzielt der neue MICHELIN Primacy 5 energy: Er wurde auf der Tire Technology Expo 2026 in Hannover als „Reifen des Jahres“ ausgezeichnet und erreicht in allen drei Kategorien die Bestnote A für Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch. Mit ihm können Autofahrer*innen den Kraftstoffverbrauch um bis zu sechs Prozent (0,3 Liter/100 Kilometer) senken. Wer mit dem E-Auto unterwegs ist, kann mit diesem Reifen der Effizienzklasse A die Reichweite um bis zu zehn Prozent steigern – im Vergleich zu Reifen der Klasse C . In unabhängigen DEKRA-Tests übertraf der MICHELIN Primacy 5 energy führende Wettbewerber bei der Laufleistung um bis zu 40 Prozent .

Aber was ist mit dem Grip?

Jahrzehntelang galt die Regel: Weiches Gummi, guter Grip, stärkerer Abrieb, höherer Spritverbrauch. Reifen mit härteren Gummimischungen hatten einen geringeren Rollwiderstand. Sie verbrauchten weniger Energie, hafteten aber schlechter, insbesondere bei Nässe. Wer Sprit sparen wollte, musste also Abstriche bei der Sicherheit hinnehmen. Diese Abstriche sind passé: Moderne Premiumreifen sind kraftstoffsparend und überzeugen mit Grip sowie einer hohen Laufleistung.

Weitere Tipps zum Sparen beim Fahren:

Die Reifenwahl ist ein wichtiger Hebel, um den Geldbeutel zu schonen – aber nicht der einzige:
• Luftdruck kontrollieren: Schon 0,5 bar zu wenig erhöhen den Verbrauch. Michelin rät, den Druck mindestens einmal im Monat zu prüfen – bei kalten Reifen.
• Geschwindigkeit anpassen: Wer auf der Autobahn konstant 130 statt 160 km/h fährt, senkt den Verbrauch um bis zu 25 Prozent.
• Vorausschauend fahren: Zügiges Beschleunigen, frühes Hochschalten und sanftes Ausrollen vor Ampeln spart Sprit.
• Aerodynamik beachten: Dachboxen erhöhen je nach Größe den Verbrauch bei 130 km/h um etwa 18 Prozent.

Angesichts der aktuellen Energiepreise lohnt es sich, alle Hebel zu nutzen. Moderne Reifen zeigen, dass Energieeffizienz nicht zulasten von Zuverlässigkeit und Komfort gehen muss. In Kombination mit dem richtigen Luftdruck und einer angepassten Fahrweise lassen sich die Tankkosten spürbar senken.

Titelbild: Michelin
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