Im Mai und Juni sind erste Hitzewellen über Deutschland gerollt – dabei hat der Sommer gerade erst begonnen. Diese fünf Tipps können euch über die nächsten Hitzerekorde hinweghelfen:
- Immer genügend gekühlte Getränke für alle Insassen dabeihaben. Geht es auf große Tour, ist eine Kühlbox, im Idealfall mit USB-Ladeanschluss, der perfekte Aufbewahrungsort. Die Getränke sollten kühl, aber nicht kalt sein, weil die Temperaturregulierung im Magen zusätzlichen Hitzestress verursacht.
- Längere Pausen einplanen, auch wenn die Klimaanlage gut funktioniert. Die Konzentration am Steuer lässt bei hohen Außentemperaturen schneller nach. Wenn es geht, das Auto dabei an einem schattigen Platz abstellen. Gibt es keinen Schatten, dann zumindest die Türen offen lassen. Der Innenraum eines geschlossenen Autos heizt sich wegen der großen Fensterflächen grundsätzlich deutlich über den Wert der Umgebungstemperatur auf.
- Daran denken, dass Haustiere und Kleinkinder viel hitzeempfindlicher sind als Erwachsene. Sie dürfen bei Hitze niemals allein und unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden.
- Reifendruck kontrollieren: Ist der Druck zu niedrig, dehnt die Luft im Reifen sich stärker aus, erzeugt Hitze und verformt den Reifen. In Kombination mit den hohen Asphalttemperaturen steigt das Risiko eines Reifenplatzers.
- Auf Autobahnen und Schnellstraßen noch vorausschauender fahren als sonst und größere Abstände zu den Fahrzeugen vor euch lassen. Die Extremtemperaturen einer Hitzewelle greifen auch Fahrbahnbeläge an: Es kommt immer öfter zu sogenannten Blow-ups, zum Aufplatzen der Asphaltdecke. Besser, man erkennt die Gefahr schon früh und kann noch rechtzeitig die Spur wechseln.



