Mehrere fertiggestellte Pkw in verschiedenen Farben stehen in Reihen in einer beleuchteten Produktionshalle.

Rekord-Rückgang:
Vollbremsung im Autoland

Der Gewinneinbruch der Automobilbranche in Deutschland ist so hoch wie seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr. Das hat die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY herausgefunden. Kein anderes Autoland hat so schlecht abgeschnitten.

Das Beratungsunternehmen EY zeigt: Die deutsche Automobilbranche steckt tief in der Krise. Der operative Gewinn der Hersteller brach im dritten Quartal 2025 um knapp 76 Prozent ein – auf 1,7 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Wert seit dem dritten Quartal 2009. Dafür gibt es verschiedene Gründe: eine schwache Nachfrage nach teuren Premiumautos, US-Zölle und ungünstige Wechselkurse, hohe Kosten für den Umbau der Konzerne und Investitionen in Elektroautos. Hinzu kommen große Probleme mit dem Verkauf auf dem weltgrößten Automarkt China. Die heimischen Automarken sind dort vor allen Dingen bei E-Autos beliebter. Experten warnen, dass die Branche auch 2026 weiter schrumpft.

Balkendiagramm mit dem Titel „Operativer Gewinn der Autohersteller in Milliarden Euro“. Es zeigt die Gewinne für Deutschland, Japan, USA und China im Vergleich zwischen Q3/2024 (blaue Balken) und Q3/2025 (orange Balken). In allen Ländern sind die Gewinne 2025 niedriger als 2024. Die Werte: Deutschland 7,05 zu 1,71, Japan 10,05 zu 7,1, USA 6,16 zu 5,32, China 2,46 zu 2,12 Milliarden Euro.
Der Gewinn der deutschen Autohersteller brach um knapp 76 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro ein. Bild: EY
Titelbild: Adobe Stock/Mystery (Generiert mit KI)
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