E-Auto im Winter

Der Winter kommt
und das E-Auto steht?

Sieben Tipps, wie die Batterie in der kalten Jahreszeit länger durchhält: Winter ist’s, wenn nicht nur die Temperaturen tief fallen, sondern auch der Akku des E-Autos nicht mehr ganz so weit reicht wie gewohnt.

Niedrige Temperaturen verlangen den Akkus der E-Autos viel ab, denn die Heizung zieht die benötigte Energie direkt aus der Batterie. Und die Energie, die man zum Heizen verbraucht, kann das Auto nicht mehr verfahren. So eine Auto-Heizung ist hungrig: Wenn es im Fahrzeug kuschlig-warm sein soll, verbraucht sie je nach Außentemperatur bis zu fünf Kilowatt. Das entspricht in etwa der Leistung von vier laufenden, haushaltsüblichen Föhnen.

Ein so hoher Energieverbrauch verkürzt nicht nur die Reichweite: Durch die Kälte läuft auch die chemische Reaktion im Akku langsamer ab und sorgt damit für ein schnelleres Entladen. Wenn das E-Auto über eine separate Akku-Heizung verfügt, benötigt die natürlich auch Energie.

Den Akku länger am Leben halten

Hier einige Energiekuren für den Akku im Winter:

  • Ganz grundsätzlich gilt: Bei längeren Strecken im Winter sollte man ungefähr ein Drittel der gesamten Reichweite des Autos für das Heizen und für unvorhersehbare Ereignisse einplanen.

 

  • Zuhause ist es doch am Schönsten: Das gilt auch fürs E-Auto. Abgestellt in einer Garage, kühlt der Akku weniger aus und die Leistungsfähigkeit wird nicht beeinträchtigt.

 

  • Auf heißen Kohlen sitzen: Nicht wörtlich nehmen! Aber lieber die Sitzheizung einschalten, als die für den Innenraum. Denn so geht die Wärme ohne Umwege direkt in den Körper über und verbraucht weniger Energie.

 

  • Eine Pumpe für die Wärme: Mit einer Wärmepumpe kann die Energie effizienter fürs Heizen genutzt werden. Beim Autokauf also darauf achten, dass eine an Bord ist.

 

  • Scheiben kratzen am Morgen: Vertreibt Kummer und lässt den Akku länger sorgen. Für Wärme natürlich. Denn sind die Scheiben erstmal frei von Eis, braucht das Auto diese nicht zu beheizen und spart damit Energie.

 

  • Vorheizen ist besser als Nachheizen: Während das Auto auflädt, sollte man es gleichzeitig mit der Vorheizfunktion erwärmen. Der Vorteil: Die Energie fürs Aufwärmen geht direkt vom Stromnetz ab und kommt nicht aus der Batterie.

 

  • Einmal fahren, Akku laden: Bei niedrigen Temperaturen ist es am besten, das E-Auto im Winter nach jeder Fahrt direkt wieder zu laden – so kühlt der Akku nicht aus und seine Kapazität bleibt länger erhalten.
Titelbild: Birdie Amelia Schmidt/Getty Images
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