Mehrere Zapfschläuche hängen nebeneinander an einer Zapfsäule an der Tankstelle. Im Fokus ist ein Zapfschlauch mit dem Aufdruck „Diesel“.

Teurer Diesel,
unsichere Zeiten

Die Dieselpreise bewegen sich historisch auf einem hohen Niveau – und die aktuelle Lage im Nahen Osten wirkt wie ein zusätzlicher Preistreiber. Im Jahr 2025 kostete ein Liter Diesel im Schnitt 162,67 Cent. Damit blieb er zwar unter dem bisherigen Rekord von 196 Cent aus dem Krisenjahr 2022, doch die Belastung für Autofahrende bleibt extrem.

Ein Blick zurück zeigt die drastische Entwicklung des Kraftstoffes: Seit 1950 verneunfachte sich der Dieselpreis, linear verlief die Entwicklung dabei nicht. Deutliche Ausschläge nach oben gab es etwa 1979 in der Ölkrise und Anfang der 2000er-Jahre, als die Weltwirtschaft kräftig boomte. 2005 sorgte der Hurrikan Katrina mit Produktionsausfällen am Golf von Mexiko für weitere Preissprünge. Es gab auch Phasen der Entspannung. Im Zuge der Finanzkrise ab 2008 gingen die Dieselpreise vorübergehend deutlich zurück.

Heute ist die Unsicherheit an der Zapfsäule der neue Normalzustand. Geopolitische Konflikte und fragile Energiemärkte treiben die Kosten an der Zapfsäule nach oben.

Liniendiagramm zeigt die Dieselpreisentwicklung in Deutschland von 1950 bis 2025 in Cent pro Liter. Die blaue Linie steigt von 18 Cent im Jahr 1950 auf 163 Cent im Jahr 2025, mit deutlichen Anstiegen in den Ölkrisen der 1970er-Jahre, Anfang der 2000er und einem Höchststand von 196 Cent im Jahr 2022.
Dieselpreise in Deutschland: Von 18 Cent im Jahr 1950 auf 163 Cent im Jahr 2025 – eine Verneunfachung in 75 Jahren. Der Höchststand lag 2022 bei 196 Cent während des Ukrainekriegs. Bild: Statista
Titelbild: AdobeStock/ferkelraggae
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