Kindersitze im Test

Safety first:
ADAC testet 20 Kindersitze

Frontalcrash top, Schadstoffgehalt flopp: Beim Crash-Verhalten überzeugen alle getesteten Sitze, bei der Schadstoffprüfung jedoch nicht.

Der ADAC hat 20 Kindersitze auf Herz und Nieren geprüft. Dabei übertreffen 16 Modelle sogar die gesetzlichen Vorschriften. Von befriedigend bis gut reichen die Einzelbewertungen, was den Eltern hingegen die Sitzauswahl erleichtert.

Der ADAC fühlte Kindersitzen in jeder Preiskategorie und in unterschiedlichen Größen auf den Zahn: Sicherheit, Bedienung, Ergonomie sowie Schadstoffgehalt waren die vier Kategorien, mit denen die Tester die maximale Belastungskraft der Sitze unter die Lupe nahmen.

Kindersitze im Test: Die besten Bewertungen

In der Kategorie Sicherheit gewinnt der Sitz BeSafe iZi Kid X3 i-Size für Kinder von etwa ein bis vier Jahren. Sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall wurde er mit „sehr gut“ benotet. Beim Frontalaufprall scheiterte keiner der geprüften Sitze, jedoch kam der Hauck iPro Baby mit iPro Base seiner Belastungsgrenze sehr nahe: Er schaffte es zwar, den Kinder-Dummy zurückzuhalten, jedoch löste er sich dabei stellenweise von seiner Isofix-Basis.  Auch bei den Versuchen zum Seitenaufprall wies keines der geprüften Modelle Schwächen auf.

Die schwarzen Schafe

Vier der Kindersitzmodelle bewertete der ADAC im Kindersitztest aufgrund ihres zu hohen Schadstoffgehalts als mangelhaft. Die Bezugsstoffe des Uppababy Mesa i-Size und des Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base enthalten das Flammschutzmittel TCPP. Dabei überschreitet die gefundene Menge den für Spielzeuge geltenden Grenzwert der Richtlinie 2014/79/EU. Bei dem Hauck iPro Baby und dem Hauck iPro Baby + iPro Base enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin, welcher verdächtigt ist, eine krebserregende Wirkung zu haben. Bei beiden getesteten Sitzen liegt der Messwert über dem für Spielzeug geltenden Grenzwert.

Was muss ich beim Kindersitzkauf beachten?

  • Kindersitz immer im Fahrzeug direkt testen
  • Standsicher sowie stramm fixiert
  • Gradliniger Verlauf der Gurte
  • Ausreichende Gurtlänge
  • Selbstständiges Aufrollen des Gurtes
  • Zulassung des Sitzes für das Fahrzeug

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Titelbild: Gettyimages/SolStock
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